Briefkasten ist nicht gleich Briefkasten

Von der 220 Volt Steckdose hin zu einer eigenen Trafostation – Manfred Schulte begann 1997 als Einzelkämpfer und baute sein innovatives Unternehmen Allebacker aus, das heute 60 Mitarbeiter beschäftigt.

Manfred Schulte fertigte nicht einfach nur Briefkästen. Er investierte im sächsischen Großröhrsdorf in ein Grundstück mit einer alten Produktionshalle und wählte diesen Standort für sein neues Unternehmen. Den Markt für seine Produkte hatte er sehr schnell definiert, denn: „Jeder von uns hat doch einen Briefkasten.“ Das Unternehmen stellt individuelle Briefkastenanlagen für Ein- und Mehrfamilienhäuser her und hat diese schon im Jahr 2000 auf der Internationalen Eisenwarenmesse vorgestellt. Ein ständig wachsender Markt allein in Deutschland sind für Allebacker Neubauten im Wohnungsmarkt und im gewerblichen Bereich. Heute liefert das Unternehmen auch in verschiedene andere Länder Europas.

Innovation und Qualität

„Made bei Allebacker, Sachsen“ steht heute für ein Unternehmen mit Innovationen. Die modernen Fabrikhallen verlassen jährlich rund 150.000 Briefkästen. Die handwerkliche Produktion erlaubt zum Teil eine Serienfertigung, jedoch wird jede Anlage von Hand in der Manufaktur zusammengebaut. Im Maschinenpark werden die Briefkastenanlagen gefertigt, von der Zeichnung bis hin zur Pulverbeschichtung wird alles im Unternehmen hergestellt. In der eigenen Pulverbeschichtungsanlage erhalten die Briefkästen ihre äußere, individuelle Gestaltung und das Design durch eine große Auswahl von Farbtönen. Ein Patent für isolierte und patentierte Briefkästen sorgt dafür, dass keine kalte Luft ins Haus kommt. Dies trägt maßgeblich zum Umweltschutz bei. Eine weitere Innovation des Unternehmers ist es, mit einbruchhemmenden, geprüften und zertifizierten Anlagen Vandalismus vorzubeugen.

Brief-Paketkasten Kombination

Neu sind Briefkästen mit Paketboxen, die das Unternehmen entwickelt hat. Das Interesse der Hausbesitzer wächst zunehmend, viele legten sich bereits eine Paket-Box (Parcel-Box.de) zu. Mit dieser Box können Pakete zugestellt werden, auch wenn die Empfänger nicht zu Hause sind. Jeder kann etwas hineinlegen, die Anschaffungskosten entsprechen maximal dem Doppelten eines normalen Briefkastens. Die Produkte tragen nebenbei auch maßgeblich zum Umweltschutz bei: Da Zweit- oder Drittversuche bei der Paketzustellung entfallen, werden die Straßen von Verkehr entlastet. (© BVMW Der Mittelstand / www.bvmw.de)

Lesen Sie jetzt den kompletten BVMW Artikel in der PDF Ausgabe „Der Mittelstand“ 04/2020 auf Seite 103.

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